Kunst (JG 6)

Im 1. Halbjahr kommt „BEWEGUNG“ in den Kunstunterricht.

Zeichnen mit „Kino“- Effekt – Illustration – Bildsequenzen

Um Geschichten zu erzählen, muss man sie nicht unbedingt aufschreiben. Bewegte Bilder können nicht nur in Filmen zu sehen sein. Auf verschiedenste Weise lassen sich kleine Geschichten zeichnerisch erzählen. Wusstest du zum Beispiel, dass du mit einem Notizzettelblock Bilder in Bewegung bringen kannst? Oder hast du schon einmal versucht, ein eigenes Bilderbuch zu zeichnen? Du wirst sehen, dass es mit ein paar Tipps und Tricks gar nicht so schwer ist, eine Geschichte zu erzählen oder dein eigenes kleines Kino zu eröffnen.

Bitte lächeln! – Fotografieren von Menschen – Inszenierung

Jeder von uns macht im Alltag eine ganze Menge Selfies und Fotos von Freunden und Familie. Das ist ja heute auch schnell gemacht. Aber worauf muss man eigentlich achten, wenn man Menschen in verschiedenen Situationen fotografiert und damit etwas Bestimmtes aussagen möchte? Du schaust dir Bilder genauer an und untersuchst sie auf verschiedene Gestaltungsmittel und ihre Wirkung. Mit diesem Wissen entwickelst du dann in einer Gruppenarbeit eine Fotostory, setzt die Gestaltungsmittel wirkungsvoll ein und präsentierst sie.

Im 2. Halbjahr werden wir uns mit dem Thema „RAUM“ befassen.

Ich brauche mehr Raum! – räumliche Darstellung

Es ist gar nicht so leicht, eine Landschaft auf einem Blatt Papier so darzustellen, dass die Illusion von Räumlichkeit entsteht. Wieso zum Beispiel wirkt der eine Baum viel weiter weg, als der andere? Sie befinden sich doch beide auf dem selben Blatt Papier. Um das herauszufinden und selbst anwenden zu können, lernst du, Bildelemente durch einfache raumschaffende Mittel wie Größenunterschied, Höhenunterschied und Überdeckung so anzuordnen, dass der Eindruck räumlicher Tiefe in deinem Bild entsteht.

Eine Welt, wie sie mir gefällt – Konstruktion von phantastischen Räumen

Zum Thema Raum hast du nun schon eine ganze Menge gelernt und auch die Anordnung einzelner Bildelemente passiert bei dir nicht mehr nur zufällig. Vom Blatt Papier kommst du nun in einen dreidimensionalen Raum. Schuhkartons eignen sich zum Beispiel richtig gut dafür. Nun kannst du dein Vorwissen nutzen und einen Raum mit Hilfe der einfachen raumschaffenden Mittel aber auch dreidimensionalen Elementen gestalten. Du sorgst eigenständig für die Beschaffung der passenden Materialien, setzt sie sinnvoll ein und wählst passendes Werkzeug für die Umsetzung aus.