Schrittweise Wiederaufnahme des Unterrichts

Schrittweise Wiederaufnahme des Unterrichts

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte, liebe Schülerinnen und Schüler,
seit dem 16.04.2020 ist geregelt, wie der Wiedereinstieg in das Schulleben organisiert werden soll.

Wir freuen uns darauf, Euch Schülerinnen und Schüler nach dieser ungewöhnlichen Zeit wieder in der Schule empfangen zu können – leider wird es bei einigen Jahrgängen bis zum konkreten Unterricht in der Schule noch ziemlich lange dauern.

BEGINN DER UNTERRICHTSVERPFLICHTUNG AM 22.04.

Ab Mittwoch, den 22.4. besteht wieder eine Unterrichtsverpflichtung für alle Schülerinnen und Schüler, die aber zunächst zu Hause – also im Heimunterricht – absolviert werden muss.

Danach beginnt der Unterricht in der Schule stufenweise und in Halbgruppen:

Am 27.04: Jahrgang 10 und z.T. Jahrgang 9. Aus Jahrgang 9 kommen nur die Schülerinnen und Schüler, die sich zur Abschlussprüfung angemeldet haben.

Am 18.05.: Die übrigen Schüler*innen aus Jahrgang 9

Die genauen Termine für die Wiederkehr der Jahrgänge 5/6/7/8 stehen leider noch nicht endgültig fest. Sie sind für Ende Mai und Anfang Juni angedacht.

Da immer nur halbe Lerngruppen kommen dürfen und differenzierter Unterricht nicht stattfindet, werden die Klassen in zwei Gruppen eingeteilt. Die Einteilung und die Information über die Gruppenteilnahme erfolgt durch die Klassenlehrkräfte.

Und bis dahin?

Ab Mittwoch, den 22.04.2020 findet das Lernen zu Hause auf folgende Weise statt:

  • es werden von den Lehrkräften wochenweise Aufgaben für alle Fächer bereitgestellt
  • die Bearbeitung wird von den Lehrkräften durch E-mails, Chats, Videokonferenzen und Telefonsprechstunden unterstützt.

Alle Schülerinnen und Schüler verpflichtet, Aufgaben zu bearbeiten, an Chats und Videokonferenzen auf IServ oder anderen Anbietern sowie an telefonischen Sprechstunden teilzunehmen und Aufgaben fristgerecht wieder abzugeben.

Am 22.04. beginnt ebenfalls wieder das Erfassen von Fehlzeiten. Entsprechend müssen Schülerinnen und Schüler ab 22.04.2020 auch wieder krankgemeldet werden, wenn sie nicht am Unterricht zu Hause teilnehmen können.

HYGIENEREGELN

Die Hygieneregeln aufgrund der Corona-Pandemie gelten weiterhin. Für die Schüler*innen, die zur Schule kommen, bedeutet dies:

  • Unterricht findet in halben Lerngruppen statt. Es gibt A- und B-Wochen. In den A-Wochen kommt die eine Hälfte der Klasse Montags, Mittwochs und Freitags, die andere Hälfte Dienstags und Donnerstags, in den B-Wochen umgekehrt. Die Schule gibt die Einteilungen noch bekannt.
  • Auf dem gesamten Schulgelände gilt immer die 1,5m-Abstandsregelung, auch in den Pausen und beim Warten vor den Klassenräumen.
  • Auf Händewaschen und weitere Hygienemaßnahmen muss geachtet werden.
  • Es findet kein Sportunterricht in der Sek I statt und die Pausen- und Unterrichtszeiten werden verschoben.
  • Kinder mit Erkältungskrankheitssymptomen (Fieber, Husten…) dürfen nicht zur Schule kommen und müssen von uns umgehend nach Hause zurückgeschickt werden.

NOTDIENST

Für Schülerinnen und Schüler bis Jahrgang 8 besteht weiterhin ein Notdienst von 8:00-13:10. Der Kreis der Eltern, die diesen Notdienst in Anspruch nehmen dürfen, ist noch einmal ausgeweitet worden:

Neben den bisher schon anspruchsberechtigten Gruppen, können jetzt auch Eltern Ihre Kinder zum Notdienst anmelden, die in einem Berufszweig von allgemeinem öffentlichen Interesse tätig ist sind. Dazu gehören beispielsweise:

  • Energieversorgung (etwa Strom-, Gas-, Kraftstoffversorgung),
  • Wasserversorgung (öffentliche Wasserversorgung, öffentliche Abwasserbeseitigung)
  • Ernährung und Hygiene (Produktion, Groß- und Einzelhandel)
  • Informationstechnik und Telekommunikation (insb. Einrichtung zur Entstörung und Aufrechterhaltung der Netze)
  • Finanzen (Bargeldversorgung, Sozialtransfers)
  • Transport und Verkehr (Logistik für die kritische Infrastruktur, ÖPNV),
  • Entsorgung (Müllabfuhr)
  • Medien und Kultur – Risiko- und Krisenkommunikation

Weiterhin besteht auch Anspruch bei den besonderen Härtefällen

o drohende Kindeswohlgefährdung,
o Vereinbarkeit von Familie und Beruf, insbesondere bei Alleinerziehenden,
o gemeinsame Betreuung von Geschwisterkindern,
o drohende Kündigung und erheblicher Verdienstausfall.

Kinder, die eine Notbetreuung in Anspruch nehmen sollen, müssen per mail oder telefonisch angemeldet werden.