Quelle: Samantha Franson/HAZ

Pressebericht zum 25. Jährigen Schuljubiläum

Erschienen am 13.09.2017 in der HAZ

IGS List feiert 25-jähriges Bestehen

Ein Motto gilt an der IGS List heute noch genauso wie vor 25 Jahren: Jeder Schüler ist willkommen, niemand wird ausgeschlossen. Die Gesamtschule in der List wird im Sommer ein Vierteljahrhundert alt.

Hannover. Seit Gründung der IGS List vor 25 Jahren arbeitet Oswald Nachtwey hier als Schulleiter, bereits 1988 war er Leiter der Planungsgruppe für die Gründung einer neuen, vierten Gesamtschule in Hannover.

„Die Initiative dafür haben damals Eltern ergriffen“, erzählt der 62-Jährige. Es wurde eine Elternbefragung im gesamten Stadtgebiet initiiert, „viele haben gezweifelt, ob eine neue Gesamtschule wirklich nötig ist“, sagt Nachtwey. Kleiner sollte die neue Schule sein als ihre Vorgänger in Linden, Roderbruch und Mühlenberg. Und auch auf eine Oberstufe wollte man in der List verzichten – unter anderem aus Kapazitätsgründen. „Wir wollten vierzügig sein und überschaubar bleiben“, betont der Schulleiter. Und den Schülern nach der zehnten Klasse alle Wege in andere Einrichtungen öffnen.

Mittlerweile gibt es elf Gesamtschulen in Hannover, aber eines hat sich nach 25 Jahren IGS List nicht geändert: „Die Anmeldezahlen sind im Schnitt rund 50 Prozent höher als die Aufnahmekapazität.“ Der Schulleiter glaubt nicht, dass das am Stadtteil List liegt. „Eher an der Qualität unserer pädagogischen Arbeit“, meint er selbstbewusst. Das Team in der Schule halte fest am pädagogischen Grundverständnis und dem Motto, dass die IGS eine Schule für alle ist. „Bei uns ist keiner falsch, und wir versuchen, das Bestmögliche aus jedem Schüler herauszuholen – in puncto Wissen als auch Persönlichkeit und sozialem Verhalten.“ Nach wie vor gibt es kein Sitzenbleiben, es werden Entwicklungsstandsberichte statt Zeugnisse geschrieben, und jede Klasse wird sechs Jahre lang von dem gleichen Lehrerteam unterrichtet. Vom Lehrerwechsel nach zwei Jahren hält Nachtwey wenig, er setzt auf Kontinuität. „Da könnten wir Eltern ja auch mal durchtauschen oder Schüler.“

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