Konzerte aller sechs Bläserklassen, der Schulband und der Big Band Swing-O-Matic am Mi., 22.05. und Do., 23.05.2019 in der Leibniz Aula

Konzerte aller sechs Bläserklassen, der Schulband und der Big Band Swing-O-Matic am Mi., 22.05. und Do., 23.05.2019 in der Leibniz Aula

Von Traditional bis Rock, von Filmmusik bis Big Band-Jazz, mit und ohne Gesang ist alles dabei, wenn sich die sechs Bläserklassen, Schulband und Blechbläserensemble der IGS List präsentieren. Am Donnerstag tritt die 10b an der Seite der Hannoveraner Big Band swing-o-matic auf, die bewährt für Stimmung sorgt. Die Elternschaften der 6b und 7b sorgen ab 18 Uhr für small talk gerechtes Fingerfood und Getränke.

Konzerte aller sechs Bläserklassen, der Schulband und der Big Band Swing-O-Matic am Mi., 22.05. und Do., 23.05.2019 in der Leibniz Aula
Das offizielle Konzertplakat

Auch Externe sind herzlich willkommen!

Beide Konzerte finden in der Leibnizaula jeweils um 18:30 Uhr statt. Der Eintritt ist frei.

Spenden für unseren Musikbereich werden aber gern entgegengenommen.

 

Viel Freude und Spaß am Tag der offenen Tür

Viel Freude und Spaß am Tag der offenen Tür

Am Samstag, den 2.3.2019 hatten von 10-13 Uhr Grundschulkinder mit ihren Familien und anderen Gästen die Gelegenheit, die IGS kennenzulernen. 250 Kinder machten von dem Angebot Gebrauch und erkundeten mit Hilfe eines Laufzettels anhand von 16 Stationen die vielfältigen Aktivitäten der IGS List.

Die Galerie vermittelt einige Eindrücke

 

Viel Freude und Spaß am Tag der offenen Tür

Antrittsrede der neuen Schulleiterin

Viele werden sich fragen, was ändert sich denn jetzt, wenn Dr. Petra Hoppe Schulleiterin der IGS List ist und was wird bleiben. Wie ist denn ihr Bild von einer guten Schule?

Also, ich bin davon überzeugt, dass Schule so gestaltet werden muss, dass sich alle Beteiligten wohl fühlen. Denn nur wenn man sich wohl fühlt, kann man etwas lernen. Und wenn man sich wohl fühlt, kann man auch guten Unterricht machen. Schule ist also nicht ein Haus, in dem Wissen vermittelt wird, sondern Schule ist ein Lebensraum.

Schülerinnen und Schüler sollen in Schule so gefördert werden, dass sie sich bestmöglich entwickeln können.

  • Dazu gehört meiner Meinung nach vor allem eine gute Beziehung zwischen Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern. – Lernen ist Beziehung.
    • D.h. es ist sehr wichtig, dass Lehrkräfte eine Lerngruppe über einen möglichst langen Zeitraum unterrichten. Erst dann lernt man seine Schülerinnen und Schüler richtig gut kennen und findet gemeinsam heraus, welche Hilfsmittel, Forder- und Fördermaßnahmen für die einzelnen Personen sinnvoll und zielführend sind.
    • D.h. es müssen neben dem Unterricht noch andere Aktionen stattfinden, die die Beziehung stärken: Projekte, Klassenaktionen, Klassenfahrten.
  • Für eine möglichst gute Förderung ist es aber auch notwendig, dass angemessene Anforderungen im Fachunterricht gestellt werden. Guter differenzierter Unterricht mit projektartigen Phasen bietet den Schülerinnen und Schülern vielfältige Möglichkeiten ihr Potential zu entfalten. Unterrichtsentwicklung war und ist einer meiner Schwerpunkte. Ich bin davon überzeugt, dass Unterrichtsentwicklung nur im Team gelingen kann. Mit der Erstellung von differenzierten Materialien für jede Unterrichtseinheit ist der einzelne überfordert.
  • Die Schule muss Angebote vorhalten, die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit bieten, sich zu engagieren (Projekt Verantwortung, Schüler coachen Schüler, Paten, SV, WPK Internationale Politik…) und sich erproben, Projekt „Herausforderung“, Outdoor-AG…, um nur einige zu nennen. Auf diese Weise ist es möglich seine Persönlichkeit zu entwickeln und zu stärken.
  • Schule muss so gestaltet sein, dass Schülerinnen und Schüler Dinge lernen, die für das Leben wichtig sind. Dazu gehören vor allen Dingen die Fähigkeit zur Teamarbeit und die Fähigkeit, sich Inhalte selbst zu erarbeiten. Darüber hinaus ist es wichtig in Schule Möglichkeiten zu gestalten, damit die Schülerinnen und Schüler ihre eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten entdecken, um eine Idee zu entwickeln, welchen berufliche Richtung sie später einschlagen können. Dazu gehören neben einem vielfältigen WPK-, AG-Angebot, auch Forschungsvorhaben, Schülerfirmen, Potentialanalysen, das freie Projekt und die Praktika.

Eine gute Schule, die so vielfältige Dinge leistet, kann man nur im Team entwickeln und gestalten. Ein demokratischer Führungsstil ist mir wichtig. Jeder ist in seinem Bereich verantwortlich und wird ernst genommen. Ausgehend von einer gemeinsamen Vision werden die nächsten Schritte gemeinsam geplant und umgesetzt. Nur auf diese Weise werden Maßnahmen in der Breite auch umgesetzt. Die Umsetzung der gemeinsam vereinbarten Maßnahmen wird evaluiert, so dass ggf. nachgesteuert werden kann. Auch das ist mir wichtig.

Vieles von dem, was ich gerade angesprochen habe, wurde in der Vergangenheit in meiner Tätigkeit als Didaktische Leiterin schon deutlich.

Für meine neue Funktion als Schulleiterin nehme ich mir vor, möglichst nur einen zentralen Schwerpunkt in der Schulentwicklung pro Schuljahr zu setzen und umfassende Vorhaben gut zu Ende zu bringen, bevor ein neues begonnen wird. Ein zentrales Arbeitsfeld sehe ich im Bereich der Inklusion und in dem Zusammenhang speziell in der Planung von differenziertem Unterricht – möglichst ohne eine Vielzahl von verschiedenen Arbeitsblättern. In diesem Zusammenhang ist mir auch der Fokus der Unterrichtsplanung wichtig. Bildung für nachhaltige Entwicklung sollte in allen Fächern in den verschiedensten Zusammenhängen eine zentrale Rolle spielen.

Dr. Petra Hoppe

 

Poetry Slam Workshop in der IGS List

Poetry Slam Workshop in der IGS List

Dichtung ist alles andere als out

Poetry Slam Workshop in der IGS List
Sven Kamin

Alle sind ein wenig aufgeregt, als der lang erwartete Freitag endlich da ist. Sven Kamin, einer der bekanntesten Slam Poeten Deutschlands, kreativer Wortneuschöpfer und Großmeister der Wortgewitter, nimmt 15 SchülerInnen aus den Jahrgängen 8 bis 10 und drei Kolleginnen mit auf eine Reise in ihre eigenen Gedanken zum Thema Vielfalt. Poetry Slam Workshop in der IGS ListIns Leben gerufen von der Schülervertretung und im Rahmen von Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage, ist diese Veranstaltung ein großer Wunsch, den wir uns erfüllen. Die Ideen, die in unseren kleinen Talenten schlummern, liefern tolle Begegnungen mit ihrer Lebenswelt und der Frage: Was macht uns aus und was bedeutet Vielfalt?
Poetry Slam Workshop in der IGS ListDer Tag bringt aber auch ganz neue Einblicke in die Welt der Dichtung. Mit einem rappigen Rhythmus zeigt Sven, dass aus den alltäglichsten Dingen, wie Scheibenwischer, bühnenreife Texte entstehen können.
Das Highlight für alle bildet wohl die Möglichkeit, die Zwischenergebnisse am Mikrofon zu präsentieren. Beifall, Jubelrufe und strahlende Augen beenden diesen kreativen Workshop. Wir hoffen, dass wir den Weg so viel weiter gehen können, dass eine Veranstaltung stattfinden kann, auf denen die Texte der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Pädagogische Werkstatt „Lernen – gemeinsam und individuell“

Pädagogische Werkstatt „Lernen – gemeinsam und individuell“

Wie plant man differenzierten Unterricht mit einem nachhaltigen Bildungsziel?

Am 14. Und 15.02.2019 fand der erste Teil der Pädagogischen Werkstatt „Lernen – gemeinsam und individuell“ an der IGS List statt. Diese Pädagogische Werkstatt wird von dem Qualitätsnetzwerk IGS (QIGS), das 30 IGSen in und um Hannover umfasst, in Zusammenarbeit mit der Deutschen Schulakademie in Hannover ausgerichtet. Initiatorin und Koordinatorin dieser Maßnahme ist Petra Hoppe. Die Pädagogische Werkstatt umfasst insgesamt 10 Fortbildungstage, die in einem Zeitraum von 15 Monaten durchgeführt werden. Geleitet werden diese Fortbildungstage von den Referenten Renate Nietzschmann, ehemalige Schulleiterin einer Stadtteilschule in Hamburg, und Thomas Sievers, ehemaliger Didaktischer Leiter eines Hamburger Gymnasiums, die in dem Bereich Pädagogische Werkstätten für die Deutsche Schulakademie tätig sind.

An der Pädagogischen Werkstatt in Hannover nehmen insgesamt 39 Personen aus 9 IGSen teil. Gemeinsam machen sich die Lehrerinnen und Lehrer auf den Weg Unterricht zu entwickeln, der ein Bildungsziel zur Grundlage hat und so gestaltet ist, dass Schülerinnen und Schüler entsprechend ihrer Fähigkeiten und Fertigkeiten bestmöglich lernen können.

In den ersten beiden Fortbildungstagen gab es mehrere kompakte fachliche Inputs. Pädagogische Werkstatt „Lernen – gemeinsam und individuell“So wurde u.a. die Bedeutung eines Bildungsziels für jede Unterrichtseinheit herausgearbeitet. Anschließend wurde in Gruppen konkret für die nächste zu planende Unterrichtseinheit ein mögliches Bildungsziel formuliert. Die Bildungsziele aller Gruppen wurden vorgestellt, diskutiert und ggf. angepasst. Nach einem weiteren Input zu differenzierenden Aufgaben wurden anschließend in Teams komplexe, offene Aufgaben zu den Bereichen Argumentieren – Erkunden – Imaginieren – Ordnen – Urteilen (A E I O U) für die jeweils zu planende Unterrichtseinheit entwickelt, um Schülerinnen und Schülern unterschiedliche Lernzugänge zu ermöglichen. In der nachfolgenden Vorstellungsrunde wurden viele hilfreiche Aspekte diskutiert.

In den Gruppen wurde intensiv gearbeitet und lebhaft diskutiert. Aufgelockert wurden die umfangreichen Arbeitsphasen durch zahlreiche Energizer, die aufgrund des schönen Wetters oft auch draußen stattfinden konnten. Alle Gruppen waren mit ihrer Arbeit sichtlich zufrieden und hatten Unterrichtsmaterialien entwickelt, die sie zeitnah einsetzen können.

Der zweite Teil derPädagogische Werkstatt „Lernen – gemeinsam und individuell“ Pädagogischen Werkstatt wird am 20.und 21.5.19 an der IGS Langenhagen stattfinden. Dort werden zunächst die Erfahrungen mit den neu entwickelten Materialien ausgetauscht. Anschließend werden in verschiedenen Inputs Aufgaben auf unterschiedlichen Anspruchsniveaus und Hilfsgerüste für die anspruchsvolleren Aufgaben vorgestellt. Diese Anregungen werden anschließend für ein folgendes Unterrichtsvorhaben umgesetzt.

Zwei weitere Bausteine werden folgen bis im 5. Baustein ganz konkrete Maßnahmen zur Implementierung der neuen Unterrichtskultur in der eigenen Schule entwickelt werden. So kann sichergestellt werden, dass die Ergebnisse der Fortbildungsreihe nachhaltig implementiert werden.

Oswald Nachtwey verabschiedet sich

Oswald Nachtwey verabschiedet sich

Nach 27 Jahren als Schulleiter verabschiedet sich Oswald Nachtwey mit Ende des ersten Halbjahres 2019 aus dem aktiven Schuldienst. Zur neuen Schulleiterin wurde die bisherige didaktische Leiterin Dr. Petra Hoppe ernannt. Weiters hier in der aktuellen Ausgabe der Schulzeit. Frühere Ausgaben der Schulzeit finden sich im Downloadbereich.

zum Durchblättern Zeitung anklicken

Erneuter Besuch in Malawi
Imkerei vor Ort

Erneuter Besuch in Malawi

Die IGS List beteiligt sich auch in diesem Jahr wieder am Wettbewerb „Umweltschule in Europa/Internationale Nachhaltigkeitsschule“.Umweltschule in Europa AGENDA 21 Schule
Seit 1999 haben wir ununterbrochen im 2-Jahresrhythmus die Auszeichnung als Umweltschule in Europa und seit 2007 wiederholt den „International Eco-School Award“ erhalten. Das macht deutlich, dass wir uns seit zwei Jahrzehnten sehr stark im Umweltbereich engagieren. Neben zahlreichen Umweltprojekten bildet besonders die Imkerei und die Forschung zur Bekämpfung des Bienensterbens einen Schwerpunkt unserer Arbeit.

Erneuter Besuch in Malawi
auf dem Pausenhof

Das kommt auch in der Zusammenarbeit mit unserer Partnerschule, der Jacaranda School in Blantyre, Malawi, Ostafrika zum Ausdruck  Die zuständigen Fachlehrer der beiden Schulen betreuten gemeinsam das erste Bienenvolk der Jacaranda School im Oktober 2018.

Seit 2016 besteht unsere Schulpartnerschaft mit der Jacaranda School. Bereits 2017 fanden gegenseitige Besuche statt und im Herbst 2018 fuhr eine kleine Delegation erneut nach Blantyre, um gemeinsam mit Mitgliedern der Schulgemeinschaft dort ein „memorandum of understanding“ auszuarbeiten und zu unterzeichnen.
Das benötigte Material für die nachhaltige Schülergenossenschaft Imkerei der Jacaranda School wurde durch einen Spendenlauf aller Schüler der IGS List finanziert und mit einem Schiffscontainer nach Malawi transportiert.

Erneuter Besuch in Malawi
Einsatz der neuen Mikroskope

Einige Eindrücke vermittelt die Dia Show.

Waldstation-Eilenriede

Waldstation-Eilenriede

Anfassen und mitmachen ist erwünscht!

Den Wald und dessen Bewohner direkt vor der Haustür kennen lernen… das können die Kinder der 5f durch eine Kooperation mit der Waldstation-Eilenriede.

Hier gibt es immer viel zu entdecken und die Anfahrt mit dem Fahrrad dauert nicht lange.

Frau Rautmann und Frau Fuhrmann planen einige Forscherstunden in der Waldstation und werden dabei von Herrn Geiges unterstützt.

Themen aus dem Lernbereich BNE (Bildung für nachhaltige Entwicklung) spielen dabei eine übergeordnete Rolle. Es werden Bodenuntersuchungen durchgeführt, Brot mit Zutaten aus dem Wald gebacken, selbstgezogene Setzlinge gepflanzt und wir nehmen an einer Malaktion zum Thema „Klima – Wald als Speicher“ teil.

Im kommenden Jahr können wir dann hoffentlich schon beim Unterricht für Grundschulkinder unseren Beitrag leisten.

Carmen Rautmann
Waldstation-Eilenriede
Die Waschbären lassen sich gerne streicheln
Waldstation-Eilenriede
Herr Geiges zeigt einen wichtigen Waldbewohner
Waldstation-Eilenriede
Blick vom Turm auf die Schichten des Waldes